Deutschlands Aufstieg als Kulturnation verdanken wir einem fehlenden Urheberrecht – via Fefe. Durch das praktisch nicht vorhandene Urheberrecht sind laut diesem SPON-Artikel die Verleger gezwungen gewesen, Bücher zu niedrigen Preisen anzubieten. Dadruch konnten sich viele Leute Bücher leisten, aber auch der Absatz stieg, sodass auch die Urheber davon profitierten und die Anzahl der Neuerscheinungen in die Höhe schoss. Mit einem starken Urheberrecht entwickelte sich so etwas nicht – und genau das Problem haben wir gerade auch. Statt das Urheberrecht weiter zu verschärfen, wäre der für viele Lobbyisten schmerzhafte Schritt einer Lockerung dringend nötig – für das Wohl der ganzen Gesellschaft, ohne zwangsläufig den Urhebern zu schaden. Von sich aus wird die Contentindustrie diesen Weg nicht gehen, Urheberrecht ist bequemer, mit allen Auswüchsen wie Abmahnern, DRM und hohen Preisen.

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