Aktualisierungen Juli, 2010 Kommentarverlauf ein-/ausschalten | Tastaturkürzel

  • Jan 21:11 am 29. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: intelligente stromzähler,   

    Und warum intelligente Stromzähler für die Stromanbieter so interessant sind, erklärt Bruce Schneier. Zumindest mit denen in Großbritannien können die Stromanbieter säumigen Zahlern viel bequemer den Saft abdrehen. Wenn das bei uns auch gemacht wird, werden sie es dann wohl als kundenfreundlich verkaufen, schließlich wird der Hartz-4-Empfänger so vor weiteren Schulden geschützt…
    So richtig interessant wird es natürlich erst, wenn jemand das Netz des Stromanbieters hackt und mal ein wenig Blinkenlights in Groß veranstaltet.

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  • Jan 21:05 am 29. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: iban, , swift   

    Warum die IBAN wirklich nach Wünschen der EU-Kommision für den inländischen Zahlungsverkehr verpflichtend werden soll, dafür hat Fefe eine Theorie: Damit könnten eventuell auch die Inlandsüberweisungen über SWIFT laufen, wo sie dann schön ausgeschnüffelt und an die Amerikaner weitergereicht werden können. Auch „Ich-hab-ja-nix-zu-verbergen“-Kunden droht damit übrigens die Verwendung 22-stelliger Kontonummern – was völlig sinnfrei ist, denn Kontonummer + BLZ lassen sich automatisch in IBAN + BIC umwandeln.

     
  • Jan 03:08 am 27. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags:   

    Zur Loveparade-Katastrophe hat die FAZ einen recht guten Überblick. Und hier wird erklärt, wie es zu den Toten kam, die größtenteils in der Nähe der Treppe waren. Der Fehler lag wohl darin, dass das Gelände scheinbar abgesperrt wurde und die abgewiesenen Besucher zurückstürmten und andere Wege (Treppe) suchten.

     
  • Jan 02:02 am 27. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: cd, , spektrum, trick   

    Um das Lichtspektrum von Lichtquellen zu bestimmen, braucht man keine aufwändigen Messgeräte oder Prismen: Eine CD produziert ja auch ein Regenbogenmuster, wenn sich Licht darin spiegelt – das kann man wunderbar nutzen, um z. B. das Spektrum zu bestimmen, was eine Lampe abgibt. Einfach die Spiegelung in der CD anschauen, bei Energiesparlampen (Linienspektrum) gibt es mehrere einzelne, verschiedenfarbige Punkte (für die einzelnen Spektrallinien), während man bei einer Glühbirne (kontinuierliches Spektrum) einen durchgehenden Strich bekommt. (via)

     
  • Jan 22:04 am 26. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags:   

    Eine SMS aus dem EU-Ausland nach Deutschland kostet bei meinem Handytarif dank der EU-Preisobergrenzen 13 cent. Das wird sich für den Anbieter noch lohnen, sonst würde er Roaming ja nicht anbieten. Innerhalb Deutschlands kostet die gleiche SMS 19 cent…
    Durch die Mobilfunkdiscounter ist die Situation zwar etwas besser geworden, aber diese müssen ihre Leistungen über die vier großen Netzbetreiber einkaufen. Ein freier Markt ist das also immer noch nicht, und es würde mich wundern, wenn die üblichen 9 cent pro Minute oder SMS tatsächlich angemessen wären. Vor der EU-Regulierung wurden für Roaming dank dieses Oligopols auch Mondpreise verlangt – eine Regulierung der Mobilfunkpreise auch auf nationaler Ebene ist meiner Meinung nach dringend nötig, denn der „Markt“ hat versagt.

     
    • Stupid2 08:24 am 27. Juli 2010 Permalink | Antworten

      In den Philippinen kostet je nach Tarif eine SMS 1 bis 3 Peso. 1€ sind im Durschnitt 70PHP, sprich 1 Peso für eine SMS wäre bei uns 0.014Euro. Die folgen sind übrigens, dass dort von einer einzelnen Person mehr SMS geschrieben wird als viele von uns Twittern würden.

    • m4lvin 20:19 am 28. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Und bitte nicht nur an SMS oder Telefonie denken sondern auch an das immer noch schweineteure Daten-Roaming. Die nun eingeführte Obergrenze von 50 € pro Monat heißt ja auch nicht dass es nicht mehr kosten kann, sondern nur dass man dann die Leitung gekappt bekommt wenn man nicht explizit zustimmt mehr zu bezahlen…

  • Jan 04:30 am 25. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , , panorama,   

    Die Atommüllentsorgung aus den Kraftwerken, mit denen die Energiekonzerne große Gewinne machen, wird laut Panorama vom Staat finanziert – und das Geld sackt dann eine Firma ein, die zu 75% der Atomindustrie gehört und einen unkündbaren Monopolvertrag hat. Die hätte dann natürlich total großes Interesse dran, das sicher zu machen statt auf maximalen Profit zu gehen. (Wie das dann aussieht, sieht man ja bei der Bahn.)

    Wer den Beitrag sehen will, sollte sich beeilen, die bleiben ja nicht mehr lange online. Ich weise allerdings darauf hin, dass das Panorama ist und die auch gerne mal Fakten völlig entstellen und gnadenlos fälschen, wenn sie gerade Lust haben.

     
  • Jan 05:04 am 22. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: autobahn, , privatisierung   

    Unsere Autobahnen wurden privatisiert, zumindest teilweise. Logischerweise schön heimlich, und wie zu erwarten war haben die Folgen nicht lange auf sich warten lassen: Schäden und Unfälle ohne Ende.

     
    • Alex 08:41 am 22. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Heimlich war da nichts, es hat sich nur keiner dafür Interessiert. Public-Private-Partnership-Modelle gibts schon eine ganze Weile (http://de.wikipedia.org/wiki/Public_Private_Partnership). Das ist auch keine Privatisierung, die Autobahn ist ja weiter im Besitz des Bundes. Die Instanthaltung wird aber einem Unternehmen übertragen. Die Mängel, um die es im Artikel liegt, hätte die Behörde eigentlich verhindern müssen und auch die Verkehrssicherheit während der Bauzeit hätte im Vertrag festgelegt sein sollen. Da wurde wohl geschlampt.

      Dass keinerlei Einblick gewährt wird, ist natürlich Mist. Und ob sich das Modell für den Staat lohnt, wird man wohl erst in 30 Jahren wissen…

  • Jan 04:38 am 22. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: ,   

    „Experten“ warnen jetzt vor „Sicherheitslücken“ in De-Mail, weil die Mails vom Empfängerserver entschlüsselt werden statt vom Empfänger. Das ist keine Lücke, sondern eine bewusste Designentscheidung, die eigentlich allgemein bekannt war (und kritisiert wurde). Schön, dass jetzt, nachdem viel Geld in diesen Unsinn versenkt wurde, die Medien auch etwas davon mitbekommen.

     
  • Jan 04:33 am 22. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags:   

    Die Europawahl wird angefochten, und dafür werden noch Unterstützungsunterschriften gebraucht. Grund ist die 5%-Hürde, die im europäischen Parlament keine Daseinsberechtigung hat – eigentlich soll sie dazu dienen, die Zersplitterung zu verhindern, das EP funktioniert auch mit weit über hundert Parteien wunderbar. Somit fällt der Rechtfertigungsgrund für diesen Eingriff in den Gleichheitsgrundsatz weg. Wird ein interessantes Verfahren. Ich tippe auf eine Neuvergabe der Sitze, falls das rechtzeitig entschieden wird.

     
  • Jan 21:28 am 21. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , scada   

    Wo wir gerade beim SCADA-Trojaner waren: Die Amis sollen den Soviets mal einen SCADA-Trojaner zu Sabotagezwecken untergejubelt haben. Die resultierende Explosion soll 3 Kilotonnen stark gewesen sein. Zum Vergleich: Hiroshima waren 13 Kilotonnen.

     
  • Jan 00:44 am 19. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: , verschwörungstheorie   

    Verschwörungstheorien zum Selberbasteln, in zwei Links (Folge 1):
    Heise-Artikel vs. Vortragsfolien (Seite 10!).

     
  • Jan 13:01 am 18. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: bdk,   

    Wie atomare Angriffe verheerend sind laut dem Bund Deutscher Kriminalbeamter Angriffe auf die digitale Infrastruktur. Deswegen wird ein Not-Aus-Knopf für das Internet gefordert. Um mal bei deren Vergleich zu bleiben, also ein Knopf, mit dem man ganz Deutschland nuklear in die Luft jagen kann, denn „Internet aus“ dürfte für die „digitale Infrastruktur“ in Deutschland ein ziemlich schwerer Angriff sein.

     
  • Jan 20:48 am 16. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags:   

    Unicode enthält auch ein Hakenkreuzsymbol. (Neben so Sachen wie ☃ Schneemännern und ⚗ Destillen.) Wenn man bedenkt, dass Unicode-fähige Schriften und somit Hakenkreuze in zahlreichen Programmen und Betriebssystemen enthalten sind, benötigt man scheinbar nur noch einen ausreichend kreativen Staatsanwalt, um wahlweise Windows, Linux, Office, Photoshop oder eine andere Software die Schriftarten enthält beschlagnahmen zu lassen — wie 1996 CorelDraw. Aber vielleicht überarbeitet ein Hersteller die Software ja noch… m(

    Mal schauen, wann Nazis mit solchen Shirts rumlaufen

     
  • Jan 08:29 am 15. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags:   

    Armorgames hat ein nettes Biologie-Lernspiel, in dem der Aufbau der Zellen anschaulich erklärt wird (leider nur auf Englisch). Und zwar eines, was auch halbwegs Spaß macht.

     
  • Jan 00:36 am 15. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: ,   

    Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen De-Mail-Account zuzulegen, sollte dran denken, dass dann an das Postfach geschickte Dokumente eventuell nach drei Tagen automatisch als zugestellt gelten. Wenn man das Teil also hat, muss man es scheinbar auch regelmäßig abrufen, einfach so auf Vorrat anlegen ist dann keine gute Idee.

     
  • Jan 12:45 am 11. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags:   

    Spätaufsteher sind intelligenter (via Fefe)

     
  • Jan 22:39 am 10. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags:   

    Das falsche Kraut. Ganz eindeutig das falsche Kraut. *kopfschüttel* Was auch immer die Leute bei YouTube geraucht haben, lasst die Finger davon: YouTube bietet Videos in 4K-Auflösung. Sicher ganz praktisch, falls jemand einen 3D-Kinofilm (in 10-Minuten-Stücke geschnitten, natürlich) da hosten und von da auf dem Projektor abspielen will. Oder so. Das ist einfach nur krank. Krank im Sinn von „unglaublich cool und völlig irre zugleich“.

     
  • Jan 20:31 am 10. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: faketicker,   

    +++ Bild-Krake verhungert, nachdem sie g… 

    +++ Bild-Krake verhungert, nachdem sie gefragt wurde, ob Wulff oder Westerwelle symphatischer ist +++

     
  • Jan 07:34 am 10. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags:   

    SPD weiter für Onlinedurchsuchungen. Man könnte eigentlich denken, dass sie inzwischen gelernt haben sollten.

     
  • Jan 18:19 am 9. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags:   

    Aus der Reihe „wenig bekannte demokratiefeindliche Terroranschläge durch Geheimdienste in befreundetem Gebiet“ heute: Der französische Geheimdienst hat 1985 das Greenpeace-Schiff „Rainbow Warrior“ gesprengt und versenkt, während die Besatzung an Bord war. Ein Todesopfer. Quellen/Links: Süddeutsche, en-Wikipedia, de-Wikipedia.
    Zur Erinnerung: In Deutschland gabs zum Beispiel das Celler Loch. Weitere (aus allgemein anerkannten Quellen belegte!) Beispiele gerne über die Kommentare. Erwähnenswert ist auch noch die US-Wirtschaftsspionage gegen deutsche Firmen.

     
  • Jan 03:07 am 9. July 2010 Permalink | Antworten  

    Wenn Essen im Dunkeln leuchtet, keine Sorge, das ist völlig in Ordnung, das kann man noch essen.

     
  • Jan 02:58 am 9. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags:   

    Datenschutz ist den Leuten zwar theoretisch wichtig, aber praktisch umsetzen können sie es nicht. Und unser tolles EU-Parlament hat dem SWIFT-Abkommen nicht nur zugestimmt, sie haben ihm mit 484 zu 109 Stimmen zugestimmt. m(

    I can haz new planet now, plz?

     
  • Jan 01:53 am 5. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: could not be created, font, latex, miktex, miktex-makepk, miktex-mamemf, schriftart, source file could not be found,   

    Wenn Miktex Fehler wie „Running miktex-makemf.exe… miktex-makemf: the t1xtt source file could not be found.“ bzw. „miktex-makepk: PK font 5chb8r could not be created.“ beim Kompilieren auf Windows 7 x64 (und vermutlich auch anderen Systemen) ausspuckt (natürlich gerne auch mit anderen Schriftartennamen wie md-chr7t): Aktuelle Version herunterladen und neu installieren (vorher deinstallieren mit der „gründlich aufräumen“-Option) scheint zu helfen, beim TUD-Design einfach nur den Ordner wieder zur Liste hinzufügen. Allerdings habe ich den ersten Kompilierrun, wo die Packages installiert werden, sicherheitshalber in einer Administrator-Eingabeaufforderung durchgeführt (Installationseinstellung „jedes mal fragen“).

     
  • Jan 14:04 am 3. July 2010 Permalink | Antworten
    Tags: immunität, , , piratpartiet,   

    Die schwedische Piratenpartei (Piratpartiet) hat ein ziemlich konkretes und verdammt cooles Wahlversprechen abgegeben, was ihr sicher viele Stimmen sichern wird: Wenn sie die 4%-Hürde schafft und ins schwedische Parlament (Riksdagen, „Reichstag“) einzieht, wird sie die politische Immunität nutzen, um The Pirate Bay zu betreiben. Damit will sie eine politische Debatte über das Thema erzwingen. Die Pirate Bay war schon immer ein Politikum in Schweden und um diesen Kristallisationspunkt ist die Piratenpartei überhaupt erst entstanden. So ein konkretes Versprechen dürfte viele Politikverdrossene an die Wahlurnen locken.
    Englischer Bericht auf Torrentfreak
    Blogpost von Christian Engström (Piratenabgeordneter im EU-Parlament, auf Schwedisch, hier auf deutsch via Google Translate)
    Edit: Hier noch die englische Ankündigung der Piratpartiet, und (edit2) hier Heise dazu auf deutsch. Eine deutsche Übersetzung der englischen Fassung gibts bei den Kommentaren, danke dafür!

    Es könnte auch die nicht aufhebbare Indemnität gemeint sein, ich weiß nicht, ob die anwendbar wäre. Für die Aufhebung der Immunität ist eine 5/6-Mehrheit (!) nötig.

     
    • Piratenstatistiken 18:55 am 3. Juli 2010 Permalink | Antworten

      Hier mal eine deutsche Übersetzung der englischen Ankündigung der schwedischen Piratenpartei:

      „Die Schwedische Piratenpartei: Wir möchten die Parlamentarische Immunität nutzen, um The Pirate Bay vor Verfolgung zu schützen.

      Die Piratenpartei hat kürzlich damit begonnen, Internetbandbreite an The Pirate Bay zu liefern – einer Bittorrent Suchmaschine. Es ist eine Website, die Menschen hilft, digitale Inhalte zu teilen – egal welcher Form. Seit The Pirate Bay 2003 gegründet wurde, hat die Copyrightindustrie versucht, dies zu sabotieren und verhindert die Kommunikation zwischen Servern und Usern. Dieses Problem betrifft sowohl die Redefreiheit als auch die Internetinfrastruktur. Es ist lange her dass die Filesharing-Debatte primär über geistigem Eigentum gehalten wurde. Seit einigen Jahren geht es um fundamentale Bürgerrechte wie Redefreiheit und das Recht auf Privatsphäre. Dies wurde zum Beispiel deutlich, als zum Beispiel ein deutsches Gericht erst kürzlich der Pirate Bay verbot, politisch zu agieren und es vom Internet sperren lassen wollte.

      Niemandem sollte das Recht genommen werden, politisch zu agieren. Deswegen schaltete sich die Schwedische Piratenpartei ein und wurde der Internet Service Provider (ISP) der Pirate Bay. Aber wir wollen noch weiter gehen. Die Schwedische Verfassung wird oft ignorieert, aber sie beinhaltet ein interessantes Detail: Es sagt dass Ministerpräsidenten nicht angeklagt oder verfolgt werden können für etwas, was als Teil ihres politischen Mandates getan wurde.

      In der Praxis impliziert das totale Immunität für jede politische Aktion, die auf dem Arbeitsplatz durchgeführt wird. Einige der vorraussichtlichen Parlamentsmitglieder der Piratenpartei haben vor, die gesamte Pirate Bay im inneren des Parlamentes zu hosten, wenn der momentane Operator der Seite dies Akzeptiert und wenn wir einen Sitz im Parlament in den Schwedischen Wahlen am 19. September gewinnen.

      Die Pirate Bay ist bereits legitim als auch legal, und theoretisch sollte diese Immunität gar nicht nötig sein, aber es ist ein praktischer Weg, um die legalen Kriege der Copyrightindustry abzuwehren.

      Die Pirate Bay würde dann in Immunität schwimmen, bis die Copyrightgesetze reduziert wurden und der legale Status der Seite geklärt ist.

      Es gibt außerdem einen wichtigen symbolsichen Wert darin, die Seite aus dem Inneren des parlamentarischen Gebäudes zu betreiben:

      Die Piratenpartei tut dies um mehrere wichtige Werte zu verteidigen: Sicherheit von Information, fundamentale Meinungsfreiheit, die Zukunft Schwedens als industrielle Nation, und Schwedens Ruf als zukunftsweisend. Die Piratenpartei besteht aus Menschen, die ihre Ressourcen nutzen, wo andere Politiger nur Untersuchungen bewilligen und versuchen, Verantwortung zu vermeiden.

      Schweden ist lange eine der besten IT Nationen gewesen. Aber wir sind in den Rankings gefallen, hauptsächlich, weil heutige Politiker den Zusammenhang einer File-Sharing-Kultur und zukünftigen Industrie-Kompetenzen nicht sehen. Wir sind von Platz 3 auf Platz 8 der durchschnittlichen Haushalts-Bandbreite gefallen.

      Es gibt keine Gründe für uns, diese Entwicklung zu akzeptieren. Und es gibt keine technischen Gründe dafür, nur politische. Deswegen können wir niemals die systematische legale Schikanierung eines jeden, der versucht, zukunftorientierte Industrien zu kreieren, durch die Copyrightindustrie hinnehmen. Deren Ansatz ist kriminell und auf internationalem Parkett und sollte auch in Schweden kriminell sein – professionelle Saboteure sind kriminelle, egal, wem es nützt.

      In diesem Kontext ist die Pirate Bay ein weltweites Symbol für die Redefreiheit, Jobs der nächsten Generation und zukünftige Industrien. Natürlich fühlt sich die alte Generation der Industrie durch dieses Symbol bedroht. Sicherlich ist es nur eine Website unter tausenden, aber es ist ein wichtiges Symbol. Wegen ihres symbolischen Wertes wollen wir die Pirate Bay auf die Server im Schwedischen Parlament verlegen.

      Amerikanische und Europäische Unternehmer folgen der Entwicklung der schwedischen Piratenbewegung mit großem Interesse. Relativ häufig kann man Leute im Internet beobachten, die darüber diskutieren, nach Schweden zu emigrieren. Nicht wegen der momentanen politischen Situation, sondern wegen dem Potential, das hier existiert. Das Talent dieser Profis wäre gut für unser Land, wenn wir dieses Potential nur nutzbar machen könnten, welches sie sehen.

      Die Politiker von heute haben leider überhaupt keine Führungskompetenzen in diesem Gebiet. Sie verstehen einfach nicht, dass das Internet so wichtig ist wie Elektrizität und fließendes Wasser, und dass seine uneingeschränkte Freiheit die Jobs der nächsten Generation schaffen wird.

      Die Piratenpartei ist die einzige politische Partei die Verantwortung für unsere fundamentalen Bürgerrechte übernimmt, die Informationssicherheit in unserem Land, und das Talent der nächsten Generation. Wir beweisen dies durch Handeln. Jeden Tag.“

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