Wer Mailadressen kauft, muss selbst prüfen, ob die Empfänger mit Werbung einverstanden sind, und haftet dafür, schreibt Heise. Das hatte ich bereits in meinem Artikel über die spammende ARD-Fernsehlotterie vor einiger Zeit gefordert. Das dürfte nämlich nicht nur den Adresshandel allgemein unattraktiver machen, sondern vor allem dafür sorgen, dass nur noch „saubere“ Datenbestände nachgefragt werden (siehe verlinkter Artikel) und dass sich die Adresskäufer nicht mehr herausreden können. Von daher könnte das ein ziemlich richtungsweisendes Urteil werden. Hoffentlich sehen andere Gerichte das genauso, und zwar möglichst auch bei Postspam.

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